Geschichte

Meilensteine der Wüstenrot IT
Bereits Ende der 60iger Jahre setzte Wüstenrot auf die damals natürlich noch in den Anfangsschuhen steckende ElektronischeDatenVerarbeitung und war in vielen Punkten Vorreiter in Österreich.  Lag am Anfang das Interesse hauptsächlich auf der automatisierten Lesung und Verarbeitung so standen die 70iger Jahre bereits im Zeichen von Online Bearbeitung und Batchprozessen. Als 1976 die Versicherung gegründet wurde, war es klar, dass hier nur mehr „transaktionsorientiert“ – wie das damals genannt wurde – an Terminals gearbeitet wurde. Mangels geeigneter Programmierumgebungen – damals wurden Programme noch auf Papier codiert und dann in Lochkarten gestanzt – setzte Wüstenrot schon damals auf die Innovationskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und entwickelte IDE’s, die aus damaliger Sicht einen großen Vorsprung bedeuteten und die Entwicklungs- und Testzeit drastisch reduzierten.

Innovative Hilfsmittel zur automatischen Berechnung aller Bauspar- und Versicherungsprodukte in Form eines „getunten“ Taschenrechners mögen heute zwar etwas strange anmuten aber waren damals ein echtes Novum, mussten doch die Vertriebsmitarbeiter Anfang der 80iger mit Tarifbuch und Notizblock selbst die Prämien errechnen.

Sogar die Endkunden konnten via BTX (quasi einem Vorläufer des Internets) von zu Hause auf der Couch über ihren Fernseher Angebote rechnen und sich informieren.

1980er

Mitte der 80iger gab die Wüstenrot mit ihren Systemen Starthilfe für die BAWAG Versicherung und Ende der 80iger startete die Drei Bankenversicherung mit den Systemen der Wüstenrot.

Auch Java hielt in dieser Zeit in die Wüstenrot Einzug und es entstand die erste Version eines CRM-Systems, heute als ADAP bekannt, eine Verkaufsunterstützungssoftware für ca. 5000 Außendienstmitarbeiter, Makler und Partner der Wüstenrot Gruppe.

1990er

Anfang der 90iger war Wüstenrot das erste Unternehmen in Europa das unternehmensweit ein Dokumentenmanagementsystem inklusive Workflowsteuerung eingeführt hat. Damals in den Medien als „papierloses Büro“ ein Hype wie heute das Thema Digitalisierung.

Mitte der 90iger begann auch die sogenannte Osterweiterung und es wurden die Wüstenrot Bausparkassen in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Kroatien gegründet, die mit den Systemen der WDS ausgestattet und von den IT-Fachkräften der WDS von Salzburg aus betreut wurden.

Plötzlich war die WDS also quasi „International“ und das brachte einige Herausforderungen mit sich, die allesamt gemeistert wurden.

Bis zum Jahr 2000 gab es in den einzelnen Firmen der Gruppe eigene IT-Abteilungen.

2000er

Das förderte zwar in einer gewissen Art den Wettbewerb zwischen den Abteilungen aber letztendlich kostete es aus Unternehmenssicht auch Effizienz. Daher entschloss man sich im Jahr 2000 alle IT-Kräfte zusammenzuführen und in der Wüstenrot Datenservice GmbH zusammenzufassen. Ein Prozess der sich dann bis ins Jahr 2003 gezogen hat aber letztlich höchst sinnvoll war.

Etwa in diesem Zeitraum wurde auch damit begonnen ein Datawarehouse aufzubauen. Ebenfalls eine zu Beginn kritisch beäugte Technologie, da diese auch mit entsprechenden Kosten verbunden war, aber in der Zwischenzeit eine nicht mehr wegzudenkende Basis, für alles was mit Daten zu tun hat, darstellt. Sei es für Reports, die inzwischen unzähligen Meldungen an Behörden, aber auch für alle Analysen, ob predictive oder forensisch, zur Unternehmenssteuerung und vieles mehr.

Bereits 2005 erkannte die WDS, dass in der Welt da draußen Entwicklungen stattfinden, die eine ganz andere Architektur der Softwaresysteme erfordern, um den kommenden Anforderungen gerecht zu werden. Also stürzte man sich auf das Thema Web-Technologien und schuf die Basis dafür, dass man via flexiblen Baukastensystem die vielfältigen Funktionen an jedem Ort, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät zur Verfügung stellen konnte.

Not „the easiest way“ aber aus Überzeugung der einzig Richtige.

Dass es damals die richtige Entscheidung war, sieht man heute tagtäglich an den zahlreiche Anforderungen.

Heute

Heute verwendet die WDS alle nur erdenklichen Technologien, ob es Cloudtechnologien wie OpenShift sind oder Programmiersprachen wie Java, Angular usw.  ob Processengine oder Ruleengine, SOA oder Rest. Ein mehr als breites Spektrum an Technologien und Systemen die täglich eingesetzt werden und die WDS ist immer noch offen für Neues.

Bei aller neuen Technologie gibt es aber auch ein klares Bekenntnis zu den Systemen, die die WDS bis hierher gebracht haben und trotz ihrem „staubigen Touch“ immer noch ihre Berechtigung haben. Natürlich sind Bergriffe wie Mainframe fast schon verpönt und vielfach totgesagt. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger. Dass Basisfunktionen nach wie vor auf dem Mainframe betrieben werden, und in PLI Code geschrieben werden, mag sich seltsam und etwas verstaubt anhören, aber wer sich darauf einlässt wird feststellen, dass man auch mit einer prozeduralen Programmiersprache guten und flexiblen Code schreiben kann und auch Webservices – ob Soap oder Rest – kein wirkliches Problem sind.

Aber auch im Netzwerk-Server  und in der Hardware versucht die WDS immer soweit vorne wie möglich zu sein. Als eine der ersten Firmen legte man sich auf Linux als strategisches Serverbetriebssystem fest, man traute sich 2015 im Herbst sämtliche Arbeitsplätze auf Windows 10 umzustellen und das obwohl Microsoft im Sommer selbst noch nicht wusste ob, bzw. wann es genau funktionieren wird.  

Und so wird die WDS auch in den nächsten Jahren ein offenes Ohr für alles Neue haben, es prüfen und wenn etwas für gut befunden wird sich auch darauf einlassen.

Die Geschichte der WDS

2019
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 2019
Einführung der wcloud
Die Wüstenrot Datenservice stellt der Wüstenrot Gruppe eine – für alle Endgeräte optimierte – Cloudlösung zur Verfügung.
2018
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 2018
Die ADAM App wird eingeführt
Die Außendienstmitarbeiter werden mit iPhones ausgestattet. Die WDS stellt mit der ADAM App eine Applikation speziell für den Außendienst zur Verfügung.
2015
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 2015
Rollout für Windows 10
Alle Arbeitsplätze der Wüstenrot Gruppe werden auf Windows 10 umgestellt.
2005
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 2005
Web-Technologien werden eingeführt
Um für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein, setzt die Wüstenrot Datenservice auf Web-Technologien
2000
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 2000
Die WDS erfüllt sich mit Leben
Die IT-Abteilungen der einzelnen Firmen der Wüstenrot Gruppe werden zusammengelegt.
1997
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1997
Aus Superhirn wird Einstein
Die Taschenrechner PC-1262 werden durch Geräte der PSION-Serie ersetzt
1996
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1996
Telearbeit wird eingeführt
Zwei Mitarbeiterinnen bekommen die Möglichkeit vom Lungau aus via Telearbeitsplatz zu arbeiten
1991
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1991
Das „papierlose Büro“ wird erfunden
Die gesamte Eingangspost und das Papierarchiv werden gescannt und mit einem Poststeuerungsprogramm bearbeitet
1991
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1991
Gründung der Abteilung PC-Betreuung
Rund 450 PCs werden in der Zentrale und den Außenstellen serviciert
1988
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1988
Hardware Upgrade
Durch einen Platinentausch bekommt das Superhirn 96kb Speicher. Das reicht um das gesamte damalige Tarifspektrum berechnen zu können
1985
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1985
Erste mobile Tarifberechnung
Die Kollegen Svoboda und Hopkins programmieren für den Taschenrechner PC-1262 die Anwendung „Superhirn“
1981
Die Geschichte der Wüstenrot Datenservice GmbH - 1981
Elektronische Angebotserfassung wurde realisiert
Jeder Mitarbeiter hat einen Bildschirmarbeitsplatz
Stabil
Wir sorgen für Stabilität im Tagesgeschäft. Rund um die Uhr verfügbare IT ist ein wesentlicher Faktor, um als verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden.
DI (FH) Stefan Achleitner
Abteilungsleiter